Um an Informationen hinsichtlich des Krankheitsbildes zu gelangen, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die hin und wieder auch mal Verwirrung und Verunsicherung stiften können.
Fakt ist, dass die Gynäkologinnen/en das Chamäleon Endometriose im Detail oft selbst nicht genug kennen, da es aufgrund ihres Facettenreichtums viele Jahre an Erfahrung und Weiterbildung in diesem Segment bedarf.
Hinzu kommt, wie schon erwähnt, dass die Endometriose oft erhebliche Einschnitte in der Lebensqualität und Partnerschaft mit sich bringen kann. Die Angehörigen und der behandelnde Gynäkologe sollte/n über die bestehenden Probleme im Detail informiert werden. Aber häufig scheuen sich die Betroffenen, diese Probleme konkret anzusprechen und werden wie in einem Strudel immer weiter heruntergezogen und kapseln sich teilweise mit größten Selbstzweifeln ab. Dieser Effekt entsteht übrigens manchmal auch, wenn die Betroffenen nicht auf offene Ohren treffen und offensichtlich noch nicht den richtigen Gynäkologen gefunden haben.
Genau hier setzt unsere ehrenamtliche Arbeit an. Wir versuchen, mit offenen Ohren Ihren Fragestellungen entgegenzutreten und mögliche Wege aufzuzeigen. Somit wird die Bewältigung der Endometriose durch einen sinnvollen, offenen und wohltuenden Austausch unter Gleichgesinnten gefördert. Die Hemmschwelle hinsichtlich der persönlichen Probleme und Folgen liegt hier deutlich niedriger, als in der regulären Arzt/Patientinnen-Kommunikation. Nicht selten werden sensibelste Fragestellungen geäußert und diskutiert. Dabei halten wir uns alle strikt an das Selbsthilfegesetz
"Alles hier besprochene bleibt unter uns!".